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Naan – das gemeinsame Brot
Eine performative Brotzeremonie.

Brot ist ein wichtiger Teil vieler Kulturen und gehört damit zu ihrer Identität. Jede Kultur kennt ihre eigene Form des Brotes. Die Zutaten sind fast überall dieselben – nur die Techniken unterscheiden sich. Genau das steht im Zentrum der Performance. Im Brot – oder in seinem kulturellen Gegenstück – begegnen sich die vier Grundelemente des Lebens: Erde, Wasser, Feuer und Luft. Die runde Form vieler Brote erinnert in unterschiedlichen Kulturen an die Sonne oder das Lebensrad.

Wie schmeckt Erinnerung?

Die Performance Naan – das gemeinsame Brot bringt Frauen unterschiedlicher Herkunft zusammen, die gemeinsam Brot backen. Jede von ihnen folgt ihrer eigenen Herangehensweise, ihrem eigenen Rhythmus und dem Wissen ihrer Hände. Die Zutaten: Mehl, Wasser, Salz, vielleicht auch Hefe. Die Handlungen: kneten, formen, verzieren, backen. Im Kontakt mit dem Teig entfaltet sich das Körpergedächtnis. Was in Händen, Berührung, Geruch und Wärme über Generationen bewahrt wurde, wird gegenwärtig. Geschichten und Lieder verweben sich mit dem Teig. Das frisch gebackene Brot – gewürzt mit Erinnerungen – wird vor Ort mit den Besucher:innen geteilt. Im gemeinsamen Essen entstehen Gespräche, Verbindungen und neue Erinnerungen.

Sprachen: Deutsch, Persisch, Usbekisch, Arabisch, Amharisch, Englisch, Swahili, Kurdisch, Russisch

Datum
04.09.2027, 18 Uhr, Eintritt frei, Kapelle der Helferei, Kirgasse 31 Zürich

Ensemble
Künstlerische Leitung und Regie: Zarina Tadjibaeva
Konzept und Performance: Zarina Tadjibaeva und Olima Nabizoda
Weitere Performerinnen: Zolheja Ahad Yar, Beheshta Ahad Yar, Nour Alabdullah, Shamirah Ntongo, Ruken Ergünes Özdemir, Tsion Solomon Bekele, Olena Zakharova
Szenografie und Grafik: Amely Shirin Schmitt
Koproduktion: About Us

Bei uns ist alles in Ordnung – Eine humorvoll-musikalische Suche nach Nähe auf Distanz von und mit Zarina Tadjibaeva
Eine Produktion von ReBelle Art in Koproduktion mit dem sogar theater  

Zürich, 2026. Eine Frau steht auf der Bühne. Sie hält ein Telefon in der Hand. Es klingelt. Eine Stimme. Ein Rauschen. «Hörst du mich? Wie geht's dir? Hast du meinen Brief erhalten?» Und immer wieder: «Bei uns ist alles in Ordnung». Ein Satz, der beruhigt – und zugleich alles offenlässt. Egal, ob Telefon, Internet, Brief oder Paket – alles ist eine Art, miteinander zu kommunizieren, Freuden und Sorgen zu teilen und Nähe herzustellen.

In ihrem jüngsten Stück geht die Theatermacherin Zarina Tadjibaeva der Frage nach, wie Nähe über mehrere tausend Kilometer hinweg aufrechterhalten werden kann. Wie sehen Kommunikation, Anteilnahme und auch Fürsorge aus, wenn Menschen an verschiedenen Orten leben? Welche Kommunikations-Medien sind dafür notwendig? Welche gemeinsame Sprache findet sich über diese Distanz? Ausgehend von ihrer eigenen Migrationsgeschichte – von Tadschikistan über Deutschland in die Schweiz – erzählt Zarina Tadjibaeva aus persönlicher Sicht und zugleich mit humorvoller Distanz vom Zerfall der Sowjetunion, vom Bürgerkrieg, von der Erfahrung politischer und ökonomischer Transition sowie von Migration, Einsamkeit und Verbundenheit.

Durch die Erzählung entsteht aus der individuellen Erfahrung eine kollektive, die im Jahr 2026 immer noch und wieder aktuell ist.

Daten

sogar theater, Zürich: 21.11.2026 (Premiere) / 25.11. / 26.11. / 02.12. / 03.12.26

THiK, Baden: 07.01. & 08.01.2027

Barakuba, Basel: 29.01. & 30.01.2027

Ensemble                    

Von und mit Zarina Tadjibaeva / Regie: Sylvia Sobottka / Dramaturgie: Alexandra Portmann / Szenografie: Nader A. Taghavi / Sounddesign: Márton Dobozi / Oeil extérieur: Ursina Greuel / Choreografische Beratung: Marisa Godoy / Kostüm: Caroline Landolt / Grafik: Chrysa Chouliara / Video: Amely Shirin Schmitt / Licht: Yahya Hazrouka / Produktionsleitung: Katrin Stallmach Koproduktion: sogar theater

 


„Hast Du Power?“ - Ein Empowerment-Workshop in Zusammenarbeit mit dem sogar theater Zürich und Zarina Tadjibaeva von Rebelle Art. Ein Workshop für Frauen mit Flucht- und Traumerfahrung.

 

Der Flashmob „Mein Körper – Meine Stimme!“ war eine Jubiläumsaktion der BIF und wurde in Zusammenarbeit mit ReBelle Art, Zarina Tadjibaeva und Makhina Dzhuraeva entwickelt. Das Anleitungsvideo war ca. 2 Wochen vorher auf sozialen Medien und auf der BIF Homepage ersichtlich.

Der CFD fordert in 16 Aktionstagen mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Frauen, die Opfer von Gewalt wurden. Am Donnerstag tanzen die Mitglieder in Form eines Flashmobs in Bern und in Zürich.


ReBelle Art wurde Finalistin und belegte den dritten Platz im PREMIO – Nachwuchspreis Darstellende Künste Wettbewerb.

Wir danken unserem gesamten Team für ihre Unterstützung und Teilnahme: Zarina Tadjibaeva, Makhina Dzhuraeva, Karin Arnold, Claudia Tolusso, Caroline Hurworth Landolt, Antje Brückner, Jessica Huber, Andrea Lei, Alexandra Capaul.

Wir bedanken uns auch bei unserem Koproduktionspartner Tanzhaus für großartige Arbeit und Unterstützung.

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Rebellas in den Medien

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Zwei Musliminnen erzählen tanzend ihre Geschichte
Radio SRF 2 Kultur