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Bei uns ist alles in Ordnung – Solo in 31 Ferngesprächen von und mit Zarina Tadjibaeva
Eine Produktion von ReBelle Art in Koproduktion mit dem sogar theater  

Zürich, 2026. Eine Frau am Telefon: «Hörst du mich? Wie geht’s dir? Hast du meinen Brief erhalten?» Und immer wieder der Satz: «Bei uns ist alles in Ordnung.»

In ihrem neuen Stück geht Zarina Tadjibaeva der Frage nach, wie Nähe über Tausende Kilometer hinweg aufrechterhalten werden kann. Wie bleiben Menschen miteinander verbunden, wenn sie an verschiedenen Orten leben?

Ausgangspunkt ist Tadjibaevas eigenes Familienarchiv: Briefe, VHS-Aufnahmen, Fotos, Musik und Erinnerungen aus mehr als dreissig Jahren. Darin stehen die grossen Umbrüche der Zeit selbstverständlich neben dem Familienalltag: der Zerfall der Sowjetunion und der Bürgerkrieg in Tadschikistan ebenso wie Nachrichten über Bratkartoffeln und Musik.

Aus ihrer eigenen Migrationsgeschichte – von Tadschikistan über Deutschland in die Schweiz – entwickelt Zarina Tadjibaeva einen humorvollen und musikalischen Theaterabend über Familie und Entfernung, über Migration, Einsamkeit und Verbundenheit. Durch die Erzählung entsteht aus der individuellen Erfahrung eine kollektive, die im Jahr 2026 immer noch und wieder aktuell ist.

Daten

sogar theater, Zürich: 21.11.2026 (Premiere) / 26.11.*/ 02.12.* / 03.12.26 / 05.12.26

*26.11. Podiumsgespräch
*02.12. Autorinnengespräch mit Zarina Tadjbaeva

THiK, Baden: 07.01. & 08.01.2027

Barakuba, Basel: 29.01. & 31.01.2027

Ensemble                    

Von und mit Zarina Tadjibaeva / Regie: Sylvia Sobottka / Dramaturgie: Alexandra Portmann / Szenografie: Nader A. Taghavi / Sounddesign: Márton Dobozi / Oeil extérieur: Ursina Greuel / Choreografische Beratung: Marisa Godoy / Kostüm: Caroline Landolt / Grafik: Chrysa Chouliara / Video: Amely Shirin Schmitt / Licht: Yahya Hazrouka / Produktionsleitung: Katrin Stallmach Koproduktion: sogar theater




„Hast Du Power?“ - Ein Empowerment-Workshop in Zusammenarbeit mit dem sogar theater Zürich und Zarina Tadjibaeva von Rebelle Art. Ein Workshop für Frauen mit Flucht- und Traumerfahrung.

WAS
Wir bewegen uns. Wir tanzen. Wir lernen besser (Deutsch) zu sprechen. Wir lernen unseren Körper genauer verstehen. Wir entdecken neue Seiten in uns. So lernst du deine Stärken kennen: Was kann ich gut? Was will ich? Was will ich nicht? Wovon träume ich? Diese Kraft hilft dir im Alltag.

Du kannst in jeder Sprache mitmachen. Es hilft, wenn du Hochdeutsch verstehst.

Zarina Tadjibaeva leitet den Workshop. Sie ist Schauspielerin und Dolmetscherin.

Olena Zakharova ist auch dabei. Sie ist Psychotherapeutin und hilft bei psychologischen Fragen.

WER
Frauen, die aus dem Heimatland fliehen mussten und belastende Erfahrungen gemacht haben.

WO im sogar theater, Josefstrasse 106, 8005 Zürich

WIE Möchtest du mitmachen? Schreibe eine Mail an info@sogar.ch oder rufe uns an: 079 670 75 66. Der Kurs ist auf 12 Frauen beschränkt.

INFOVERANSTALTUNG Dienstag, 15. Dezember 2026, 18 Uhr

KURSSTART: Dienstag, 19. Januar 2027, 18 Uhr

WEITERE DATEN 26.01. / 02.02. / 09.02. / 02.03. / 09.03. / 16.03. / 23.03. / 30.03. immer von 18 Uhr bis 20 Uhr.

Zusatzprobe, Mittwoch, 24.03.27, 15-18 Uhr
Die Hauptprobe ist am Freitag, 02.04.27., 17 Uhr
Die Aufführung ist am Samstag, 03.04.27., 15 Uhr

KOSTEN Für diejenigen, die wenig Geld haben zahlen unsere Pat:innen den Kurs. Ansonsten kostet der Kurs CHF 280.- pro Person.


Naan – das gemeinsame Brot Eine performative Brotzeremonie.

Brot ist ein wichtiger Teil vieler Kulturen und gehört damit zu ihrer Identität. Jede Kultur kennt ihre eigene Form des Brotes. Die Zutaten sind fast überall dieselben – nur die Techniken unterscheiden sich. Genau das steht im Zentrum der Performance. Im Brot – oder in seinem kulturellen Gegenstück – begegnen sich die vier Grundelemente des Lebens: Erde, Wasser, Feuer und Luft. Die runde Form vieler Brote erinnert in unterschiedlichen Kulturen an die Sonne oder das Lebensrad.

Wie schmeckt Erinnerung?

Die Performance Naan – das gemeinsame Brot bringt Frauen unterschiedlicher Herkunft zusammen, die gemeinsam Brot backen. Jede von ihnen folgt ihrer eigenen Herangehensweise, ihrem eigenen Rhythmus und dem Wissen ihrer Hände. Die Zutaten: Mehl, Wasser, Salz, vielleicht auch Hefe. Die Handlungen: kneten, formen, verzieren, backen. Im Kontakt mit dem Teig entfaltet sich das Körpergedächtnis. Was in Händen, Berührung, Geruch und Wärme über Generationen bewahrt wurde, wird gegenwärtig. Geschichten und Lieder verweben sich mit dem Teig. Das frisch gebackene Brot – gewürzt mit Erinnerungen – wird vor Ort mit den Besucher:innen geteilt. Im gemeinsamen Essen entstehen Gespräche, Verbindungen und neue Erinnerungen.

Sprachen: Deutsch, Persisch, Usbekisch, Arabisch, Amharisch, Englisch, Swahili, Kurdisch, Russisch

Datum04.09.2027, 18 Uhr, Eintritt frei, Kapelle der Helferei, Kirgasse 31 Zürich

EnsembleKünstlerische Leitung und Regie: Zarina Tadjibaeva Konzept und Performance: Zarina Tadjibaeva und Olima NabizodaWeitere Performerinnen: Zolheja Ahad Yar, Beheshta Ahad Yar, Nour Alabdullah, Shamirah Ntongo, Ruken Ergünes Özdemir, Tsion Solomon Bekele, Olena ZakharovaSzenografie und Grafik: Amely Shirin Schmitt Koproduktion: About Us

 

Der Flashmob „Mein Körper – Meine Stimme!“ war eine Jubiläumsaktion der BIF und wurde in Zusammenarbeit mit ReBelle Art, Zarina Tadjibaeva und Makhina Dzhuraeva entwickelt. Das Anleitungsvideo war ca. 2 Wochen vorher auf sozialen Medien und auf der BIF Homepage ersichtlich.

Der CFD fordert in 16 Aktionstagen mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Frauen, die Opfer von Gewalt wurden. Am Donnerstag tanzen die Mitglieder in Form eines Flashmobs in Bern und in Zürich.


ReBelle Art wurde Finalistin und belegte den dritten Platz im PREMIO – Nachwuchspreis Darstellende Künste Wettbewerb.

Wir danken unserem gesamten Team für ihre Unterstützung und Teilnahme: Zarina Tadjibaeva, Makhina Dzhuraeva, Karin Arnold, Claudia Tolusso, Caroline Hurworth Landolt, Antje Brückner, Jessica Huber, Andrea Lei, Alexandra Capaul.

Wir bedanken uns auch bei unserem Koproduktionspartner Tanzhaus für großartige Arbeit und Unterstützung.

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Rebellas in den Medien

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Zwei Musliminnen erzählen tanzend ihre Geschichte
Radio SRF 2 Kultur